Ungarn - Ungar / Urlaub und viel Sonne, Ihr Urlaub in Ungarn.
Urlaub in Ungarn
HOME   |   KONTAKT   |   AGB   |   PARTNER   |   MEIN KONTO    |   
Pauschalangebot - Ungarn
Pauschalangebot - Ungarn

 Pauschal

 
Unterkunft (Hotel Pansion Camping Ferienhaus Ferienwohnung) - Ungarn

Unterkunft (Hotel Pansion Camping Ferienhaus Ferienwohnung) - Ungarn

 Unterkünfte

 

- Alle Unterkünfte


- Hotel & Pension


- Pension


- Appartements


- Camping


- Feriendorf-Clubs


Regionen - Ungarn

Therme - Thermalbad - Kurbad - Ungarn

 Thermen

  Thermalbäder
Bad-Bük
Sarvar
Kehidakustany
Harkany
Hegykö
Héviz
Lenti
Zalakaros
Mosonmagyarovar

Regionen - Ungarn

 Regionen

 

- Budapest


- Budapest Umg.


- Balaton Nord


- Balaton Süd


- Süd-Ostungarn


- Nord-Ostungarn


- Südungarn


- Nordungarn


- Westungarn


Info - Ungarn

Info - Ungarn

 Infos

  - Landesinfo
- Banken
- Botschaften

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Bookmarks.at Bookmark bei: Bookmrk.de Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Netvouz



Alle Preise inklusive MwSt.
 Suchen nach Kurort mit spezielle Behandlungen

Allgemeine Info:

Alle die hier aufgeführten Thermen verfügen über ein vom Facharzt geleitetes Therapiezentrum und über (ausser Hegykö) Wellnessbereiche. Sie können Untersuchungen, Kur- und Wellnessanwendungen im Hotel oder auch direkt im Bad buchen.

Einzigartig! Auf über 70% unter der Erdoberfläche Ungarns liegen Thermalquellen. Somit verfügt das Land über die größte Thermalwasserreserve in Europa.

Interesant! Es gibt mehrere Stellen in Ungarn wo Thermalwasser ohne Bohrung einfach aus dem Erdboden sprudelt. Ein Beispiel dazu ist Hegykö. Wenn Sie zu Fuß die Gegend entdecken, werden Sie selbst Quellen mit Thermalwasser finden. Sie erkennen sie am Schwefelgeruch. Aus diesem Grund hat in Ungarn die Balneologie (Heilung mit Thermalwasser) schon eine sehr lange Tradition.





OSTUNGARN

Nordost - bis Hortobágy

Entlang des Flusses Tisza  - bis Tokaj
Tokaj - Weinbaugebiet
Wassercamps am Theiß

Jászberény
Hajduszoboszló
Debrecen

Die Preise sind sowohl für die Unterkunft als auch im gastronomischen Bereich ca. 30 - 40 % niedriger wie in den touristisch höher frequentierten Orten am Plattensee.


GROSSE TIEFEBENE

Beeindruckende Weite 

Die "klassisch ungarische" Landschaft und signifikante Zeugnisse protestantischen Glaubens

Auf fast der Hälfte des Landesterritoriums, nämlich auf 41.900 qkm, breitet sich die Große Tiefebene aus. Im Westen wird das Flachland von der Donau begrenzt, im Norden von der als Nordungarn bezeichneten Landschaft, im Süden von Jugoslawien, im Osten von Rumänien beziehungsweise im Nordosten von der Ukraine. Die Donau, dieser langsam fließende Strom, zieht praktisch einen Trennstrich zwischen dem Donau-Theiß Zwischenstromland und der Gegend links von der Theiß. Charakteristisch für die Tiefebene sind verstreute Einzelgehöfe.


Ostungarn (Nordost) - Tisza (Theiß - Fluss) - bis Hortobágy und Ostgrenze

MALERISCHE FLUSSLANDSCHAFTEN

Man sagt, Gott habe die Gegend der Oberen Theiß bei guter Laune geschaffen. Wer den durch die Flüssen - Theiß - Túr - Szamos und Kraszna begrenzten Teil des Landes auch nur einmal besucht hat, wird die positiven Eindrücke dieser Gegend sicher in bester Erinnerung behalten. Die in die Region dominierende Theiß, der zweitgrößte Fluss Ungarns, kommt mit hoher Geschwindigkeit bei TISZABECS an und fließt ab hier immer langsamer durch das Land. An den Ufern des oberen Flusslaufes befinden sich kleine Dörfer, viele hundert Jahre alte Glockentürme und Neben-Türme aus Holz und Kirchen aus der Árpádenzeit (*Info*) 
( -7. Jahrhundert- Árpád = Erste Fürst der Ungarische Stämme). Auf jeden Fall sollte aber der Friedhof von SZATMÁRCSEKE besichtigt werden, wo nahezu sechshundert - in der Größe eines Menschen und in Form eines Bootes -Gesichter darstellende Grabhölzer den Schlaf der Ahnen bewachen. Die Ortschaft CSARODA, deren reformierte Kirche aus der Romanenzeit fast unversehrt im Originalzustand erhalten blieb, gehört ebenfalls zum "Pflichtprogramm", aber auch TÁKOS darf nicht fehlen.

Entlang der Tur gelangen wir nach TURISTVANDI.. Die dortige Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert ist heute ein in Europa einzigartiges Industriehistorisches Denkmal. Die damaligen Zimmerleute haben keinen einzigen Nagel für den Bau der Mühle verwendet. Am Ufer der Szamos liegt der Ort CSENGER mit seiner mittelalterlichen Kirche in Backstein-Gotik. Der schönste Schmuck der Kirche ist ihre hölzerne, üppig verzierte Kassettendecke, die aus 126, mit unterschiedlichen Blumenornamenten bemalten, Kassettenfeldern besteht. Die Kraszna hat einst das berühmte Ecseder-Moor mit Wasser versorgt, Überbleibsel können in der Umgebung von NAGYECSED aufgespürt werden. Nicht weit von hier entfernt ist VAJA, wo wir uns in den geschichtsträchtigen Mauern des alten Burgschlosses aus der Zeit der Renaissance mit dem reichhaltigen Material des Rákóczi- Freiheitskampfes und des das Andenken des Fürsten bewahrenden Museums vertraut machen können. 

Bei VASAROSNAMENY fließen die vier Flüsse zusammen. Hier befindet sich einer der populärsten Strände an der Theiß. Bei ZÁHONY macht die Theiß eine große Wende, als würde sie sich erst nach einer gewissen Zeit des Überlegens dafür entscheiden, ihren Weg doch in Ungarn fortzusetzen. Das interessanteste Baudenkmal des von BODROG und Theiß begrenzten Gebietes Bodrogköz ist die reformierte Kirche von KARCSA. Ihre schmückenden Skulpturen stellen ein besonderes Motiv dar: Um eine Frau ringende Männer und kämpfende Drachen. Das Wildwasserland des Naturschutzgebietes "Tokaj-Bodrogzug" bietet seinen Besuchern ungestörte Natur.

TOKAJER WEINBAUGEBIET

Von BUDAPEST etwa 200 km nordöstlich entfernt, in der Nähe der slowakischen und der ukrainischen Grenze liegt das Tokajer Weinbaugebiet am südlichsten Punkt des vulkanischen Gebirges, das den südlichen Ausläufer der Karpaten bildet. Die Region und ihre wichtigsten Gemeinden kann man leicht mit dem Auto (auf der Autobahn M3 bis MISKOLC, und dann auf der Landstraße 37) oder mit dem Zug erreichen 

EIN BESONDERES WEINBAUGEBIET

Der Tokajer Wein war schon vor 300 Jahren als der beste weiße Likörwein der Welt erwähnt. Er wurde zu den Festmahlen von jedem Landesfürst serviert. Der Weinname "Tokaj" ist der Älteste der Welt. Dieser ist zu gleicher Zeit der Name der Landschaft, wo seit Jahrhunderten die Zubereitung von weißem Likörwein beherrscht wird. 

Im Jahre 1703 schenkte der Fürst Ferenc Rakóczi II. dem französischen König Ludwig der XIV. (der Sonnenkönig) zahlreiche Flaschen von seinem Tokajer Weingut. 

So erschien der Tokajer im Hof von Versailles, wo der Sonnenkönig mit folgenden Worten seiner Begeisterung Ausdruck gab: 


(Wein der Könige, den König der Weine)

So fing der Tokajer an, Europa zu erobern und wurde der Lieblingstrunk von Peter dem Grossen, Katarina der Grossen, Friedrich II., Voltaire, Goethe und Schubert.

Das Weinbaugebiet von "Tokaj-Hegyalja", das den ersten edelsüßen Wein der Welt hervorgebracht hat, verfügt über zahlreiche Trümpfe:

  • ein unvergleichbares Anbaugebiet mit speziellem Mikroklima: 

    Ton- oder Lössboden über vulkanischem Grundgestein; sonnige Südhänge und die für die Entwicklung der Edelfäule (Botrytis cinerea) und die darauffolgende Trockenbeerenbildung förderliche Nähe der Flüsse Tisza und Bodrog.
     
  • die seit Jahrhunderten einheimischen Rebsorten:

    Furmint, Hárslevelü (Lindenblättiger) und Gelber Muskateller (Muscat Lunel);
     
  • das riesige System von Kellern

    gegraben ins vulkanische Tuffgestein, mit konstanter Temperatur (ca. 12°C) und hoher Luftfeuchtigkeit (ca. 95%) im ganzen Jahr, was ideal für den Ausbau der Weine ist;

  • die strenge, in der Geschichte der Weinkultur einzigartige Regelung des Anbaugebiets:

    1630 - Máté Sepsy Laczko beschreibt die noch heute gebräuchliche Aszú Weinbereitungsmethode
    1655 - die einzelne Aussonderung der Trockenbeeren wird geregelt.
    1737 - ein königliches Dekret begrenzt das Anbaugebiet
    1772 - die erste Lagenklassifizierung der Welt wird geboren, das Können der Tokajer Winzer, die seit Generationen in der Tradition des Weinbaus erzogen wurden

REBSORTEN

Furmint

Die wichtigste Rebsorte, etwa 2/3 des Weinbaugebietes. Die ersten Erwähnungen dieser ungarischen Sorte gehen bis zum XVII Jahrhundert zurück. Wird generell für die beste Rebsorte gehalten und haftet für den unnachahmbaren, vibrant-aromatischen Charakter der Weine.

Hárslevelü

Etwa 30 % des Weinbaugebiets. In Tokaj seit dem 18. Jahrhundert bekannt, diese Sorte ist die zweitverbreiteteste in Ungarn. Ihr Name ("Lindenblättrige") erklärt sich durch die Form ihrer Blätter. Er gibt einen sehr aromatischen Wein mit Honig- und Lindenblüten Bouquet.

Sárgamuskotály (Muscat Lunel): 

Eine der ältesten Rebsorten der Welt, die seit Jahrhunderten in Tokaj angebaut wird. Trotz ihrer geringen Verbreitung trägt sie eine Menge zum unvergleichbaren Bouquet dieser Weine bei.

TOKAJER WEINE

Sortenprofil-Weine: 

Der Tokajer Furmint und der Tokajer Hárslevelü sind körperreiche, charaktervolle Weißweine, die nicht nur Fisch und Meeresfrüchte, sondern auch Fleischgerichte ausgezeichnet begleiten können. Der Tokajer Gelbe Muskateller vereinigt die sortentypischen Aromen mit einer eleganten Säurestruktur.

Spätlese

Diese Weine werden von den überreifen, (manchmal z.T. edelfaulen) Trauben der herkömmlichen Tokajer Rebsorten gekeltert.

Tokaji Szamorodni: 

Dieses Wort polnischen Ursprungs bedeutet: wie es gewachsen ist. Dieser Wein wird aus ganzen, teilweise edelfaulen Trauben ohne Aussonderung der botrytisierten Aszu-Beeren gewonnen. Trocken oder süß ausgebaut ist er ein ausgezeichneter Aperitif.

Tokaji Fordítás: 

Dieser edelsüße Tokajer entsteht durch den zweiten Aufguss der Trockenbeeren mit einem Grundwein.

Tokaji Aszú: 

Diese Weine haben den Namen Tokaj zu Weltruhm verholfen. Das Weinbaugebiet bietet ideale Voraussetzungen für die Entwicklung der Edelfäule (Botrytis cinerea), die die  Beerenhaut perforiert, wodurch der herbstliche Sonnenschein die Beeren zu einem in anderen Gegenden unbekannten Maße konzentriert.

Diese rosinenartig eingeschrumpften Trockenbeeren (Aszú-Beeren) werden einzeln gelesen, traditionellerweise in Butten (puttony), die jeweils 25 kg enthalten. 3 bis 6 Butten von Aszú-Beeren werden zu einen "Göncer Fass " (136 liter), normalerweise noch gärendem Grundwein gemischt. Das Verhältnis der einzeln gelesenen Aszú-Beeren und des zu ihrer Auslaugung benutzten Grundweines bestimmt die Konzentration des Aszú-Weines (3 bis 6 buttig oder Aszú-Eszencia). Aszú-Weine werden in traditionellen Tokajer Kellern mit konstanter Temperatur (10-12 °C) Luftfeuchtigkeit (über 90%) ausgebaut

Tokaji Eszencia

Dieser honigsüße, unter dem Eigendruck der Aszú-Beeren austropfende Nektar ist eine in der ganzen Welt einzigartige Rarität. Es ist so konzentriert, dass er selbst nach Jahren kaum ein Paar Prozent Alkohol erreicht.

"Der Tokajer Aszú, das Bernsteinfarbig glänzende Blut lässt den Faden von Esprit spinnend die geistreichsten Wörter schimmern". 

-Voltaire-


AUF DEM WASSER

Kanutouren - Wassercamps am Theiß

Die Milliarden von Sandkörnern mitführende, deshalb auch "blonder Fluss" genannte Theiß (Tisza) ist der zweitgrößte Fluss Ungarns. Die Grenze passierend fließt sie noch schnell und mit starkem Gefälle, bewegt sich dann in weiten Kurven nach Süden und verlässt, immer langsamer werdend, das Land nach etwa 600 km. Durch Regulierungsarbeiten wurde die Theiß von vielen Windungen befreit, die heute als romantische tote Arme ihren Weg begleiten. Infolge des klaren Wassers, der zum zelten geeigneten Ufer, der reichen Fauna und der Sehenswürdigkeiten der Siedlungen entlang des Flusses ist die Theiß zum beliebten Ziel für Wassertouren geworden. Der Fluss wird manchmal auch launisch genannt, der er tief und undurchsichtig ist, die Sandbänke wechseln ständig ihren Standort, in den Windungen ist die Strömung sehr stark, infolge des plötzlichen Wassergefälles entstehen Strudel und auch der Wasserstand ist instabil.

Von TISZABECS bis SZATMÁRCSEKE ist die Theiß ein sich recht schnell bewegender Grenzfluss. Der Theißrücken von SZATMÁR am linken Ufer birgt Wunder, wie die auch in Europa einmaligen, ein Boot formenden, an Menschenköpfe erinnernder Grabhölzer des reformierten Friedhofes von SZATMÁRCSEKE oder das kleine Schmuckstück von KÖLCSE die gotische reformierte Kirche. 

Ab SZATMÁRCSEKE verlangsamt die Theiß ihren kurvenreichen Weg. Auf dem zwischen der Grenze und dem Fluss liegenden Theißrücken von Bereg finden wir fast in jedem Dorf eine durch ihre Einfachheit bestechende Kirche - die bekannteste ist vielleicht die von TÄKOS - oder einen mehrere Jahrhunderte alten, mit vielen kleinen Türmen verzierten, ohne einen einzigen Eisennagel erbauten Glockenturm aus Holz. 

In den blonden Fluss mündet bei VÁSÁROSNAMÉNY die aus Rumänien kommende Szamos, die bei der Rumänien CSENGER mit ihrer bekannten frühgotischen Kirche die Grenze passiert. Das Wasser (der Fluss legt in Ungarn eine Strecke von 50 km zurück) fließt infolge der Regulierung schneller, das Gefälle wurde größer. Der Fluss ist für angenehme Wassertouren geeignet, die ihren Standort oft ändernden Sandbänke sollten jedoch beachtet werden. 

LÓNYA verlassend schlägt die Theiß einen Riesenbogen und macht sich dann auf den Weg in die Große Ungarische Tiefebene Alföld. Die aus der Zeit der Landnahme der Ungarn stammende Erdburg von Szabolcs am linken Flussufer ist einmalig in ganz Mitteleuropa. Der bekannte Kahlberg (Kopasz-hegy) sticht schon von großer Entfernung ins Auge. Hier reifen die Reben für den berühmten Tokaji Aszu (Tokajer Auslese) TOKAJ erwartet aber nicht nur die Liebhaber der edlen Weine, sondern bietet mit seinen Baudenkmälern und der Burgruine auch interessante Sehenswürdigkeiten für Wassersportler.

Wissenswertes für Wassercamper

Die gesamte Ungarnstrecke der Theiß kann sowohl Fluss ab-, als auch Fluss aufwärts mit Ruder- und Motorbooten befahren werden. Segelboote dürfen nur auf den Stauseen (Theißsee) und im ausgewiesenen Fahrwasser verkehren. Die toten Arme der Theiß, die kleinen Bäche und die Kanäle fließen meistens - durch Schleusen geregelt - unter den Dämmen hindurch, deshalb ist das Schiff hier zu heben. Das Tragen von Schutzwesten ist empfohlen. Schwimmen quer durch den Fluss ist verboten. Bei Fähren soll in Ufernähe gefahren werden, da die Seile dort meistens höher liegen.

Im Grenzbereich der Theiß darf man sich bis auf 30 m vom ungarischen Ufer entfernen.

Das Programm von größeren, insbesondere Jugendgruppen sollte vorab beim Tiszai Vizirendeszeti Rendörkapitányság 
(Kommissariat der Wasserschutzpolizei der Theiß) 

H-5000 SZOLNOK, 
Tiszaparti setány 6.

+36 (56) 344 417
angemeldet werden.

 


Mittelost - Tisza (Theiß - Fluss) - Hortobágy -Körös (Fluss) bis Ostgrenze

DIE WEITEN DES ALFÖLD 

(Alföld = Pußta = Tiefebene)

Wenn wir von BUDAPEST aus in die Pußta fahren, erreichen wir zuerst die Jászság.

JAZSBERENY liegt am Ufer des Flusses Zagyva und gilt als wichtigste Stadt der Region. Besucher werden auf der Landstraße nach JAZSBERENY von einer besonderen Statuengruppe aus dem 18. Jahrhundert überrascht. Die Statuen stellen die Wetterpatrone - Heiliger Urban, Donatus und Medardus - dar, die von der hiesigen, in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerung auch heute noch geehrt werden.

In der Tiefebene sagt man, dass man nur einen längeren Stab etwas tiefer in die Erde zu stecken braucht, um Thermalwasser mit Heilwirkung zu finden. Auch das Thermalbad der Stadt HEVES zieht viele Besucher an, außerdem ist das bekannte Schachmuseum sehenswert. In der Nähe befindet sich der 55.000 Hektar große ökologische Paradies Ungarns der vor einem Vierteljahrhundert für Naturschutzgebiet erklärte Horotbágyer Nationalpark. 

Zum Gesamtbild der endlosen Pußta gehören die einheimischen ungarischen Tierrassen -Wasserbüffel, Zackelschafe, Graurinder, Nonius-Pferde genauso wie deren Hüter: der Rinderhirt (Gulyás- der Namensgeber der Gulaschsuppe), der Schäfer (Juhász) der Pferdehirt (Csikós), der Schäferhund (Puli, Komondor und Kuvasz), sowie der Galgenbrunnen, die Neunaugenbrücke und die Fata Morgana. Die Vogelwelt der Pußta ist das wahre Füllhorn für die Ornithologen. Die auf der Pußta stehenden Tschardas (Landgaststätte) locken die Gäste mit ungarischen Speisespezialitäten, ungarischer Volks- und Zigeunermusik.

Sicher haben viele Menschen eine solche Vorstellung vom Gesicht der ungarischen Pußta. In Wirklichkeit ist dies nur ein Teil davon und es lohnt sich, auch die anderen Gesichter zu entdecken: Das Erhabene wenn der Horizont in der endlosen Weite kaum wahrnehmbar ist, die Ruhe - die nur von einer Grille gestört wird und das Wintergesicht - wenn an einem frostig knirschenden Januarmorgen die Landschaft mit Schnee bedeckt ist und wir daran denken, dass es sicher lange Zeit seinen guten Grund hatte, nicht daran zu glauben, dass die Erde rund sei.

Östlich von Hortobágy fangen viele Siedlungsnamen mit dem Wort "Hajdú" an. Die Heiducken waren Viehhirten, die sich niemals von den Feldherren unterjochen ließen. Sie wurden vom Fürsten von Siebenbürgen, István Bocskai, am Anfang des 17. Jahrhunderts angesiedelt, indem er ihnen den Boden, der heute Hajdúság heißt, zur gemeinsamen Nutzung übergab.


HAJDUSZOBOSZLO

Von den hiesigen Städten ist HAJDÚSZOBOSZLÓ, auch "Mekka der Rheumakranken" genannt, die bekannteste Stadt. Im Jahre 1925 wurde hier nach Erdgas gebohrt, dabei schoss das 73 °C Grad heiße Thermalwasser aus dem Boden. Bei Analysen wurden nahezu zwanzig verschiedene gelöste Mineralien im Wasser nachgewiesen. Bis heute wurde das Gelände zu einem Kurkomplex mit offenen und überdachten Becken, einem See zum Bootfahren, Vergnügungslokalen, Ferienhäusern und Parks ausgebaut.

DEBRECEN

Voller Stolz tragt die Stadt DEBRECEN Ihren Beinamen "kalvinistisches Rom". Das Wahrzeichen der Stadt, die klassizistische reformierte Großkirche, ist nicht nur ein Religionsdenkmal, sie ist auch mit zahllosen wichtigen Ereignissen Ungarns Geschichte verbunden. Das Reformierte Kollegium der Stadt wurde im Jahre 1538 gegründet und war eine der ersten Hochschulen, an der ungarisch als Unterrichtssprache eingeführt wurde. Der Großwald ist die "Grüne Lunge Debrecens".



**

Liebe Leser!

Wenn Sie unsere Landesvorstellung lesen, werden Sie mehrmals Begriffe, wie “Türkenzeit“ und „Arpadenzeit“ treffen.

Eine kurze Erklärung dazu:

Arpad Fürst (Arpadenzeit) war der erste Landoberst, der die Magyaren (Ungaren) im Jahr 895 nach Ungarn geführt hat.

Die Türkenzeit
ist eine lange Periode zwischen 1526 und 1686.  Das Osmanische Reich (heute Türkei) hat sein Territorium Richtung Europa (zeitweise bis Wien) erweitert. Während diese Zeit wurde im Ungarn ständig Krieg gegen die Türken, - die den südlichen und östlichen Landesteil belagert haben – geführt. Aus dieser Zeit stehen noch heute einige Baudenkmäler, wie Minaretten, Türkische Bäder etc. in Ungarn.
 

 

 
  An-Abreise am Samstag!
 
 
  Haustier?
 


















Landkarte-Reiseführer-Sprachführer
  
Reiseführer
Ungarn

€ 4,95
Landkarte
Ungarn

€ 7,50
Bestellen
Bestellen
 
Bestellen
Bestellen
 
Reiseführer
Plattensee

€ 8,95
Reiseführer
Ungarn

€ 8,95

Bestellen
Bestellen
 

Bestellen
Bestellen
 

Sprachführer
Ungarisch

€ 6,50
Straßenkarte
Ungarn

€ 7,50

Bestellen
Bestellen
 

Bestellen
Bestellen
 

Donauradweg
bis Budapest

€ 16,90
Wanderungen
in Ungarn

€ 19,90

Bestellen
Bestellen
 

Bestellen
Bestellen
 

Entdeckungsreise
Donau - Pußta

€ 14 ,95
Bestellen
Bestellen
 
Weingebiete und Weine
in Ungarn

€ 20,35
Bestellen
Bestellen
 
Reiseführer
Ungarn

€ 20,90
Gesichte
Ungarns

€ 14,00
Bestellen
Bestellen
 
Bestellen
Bestellen
 
Kochbuch

€ 7,95
Kochbuch

€ 19,90
Bestellen
Bestellen
 
Bestellen
Bestellen
 
DVD über Ungarn

€ 14 ,99
Bestellen
Bestellen
 


 © INTELI  TOURS ®  1997 - 2017          0041 (79) 30 66 821 (Schweiz)