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Allgemeine Info:

Alle die hier aufgeführten Thermen verfügen über ein vom Facharzt geleitetes Therapiezentrum und über (ausser Hegykö) Wellnessbereiche. Sie können Untersuchungen, Kur- und Wellnessanwendungen im Hotel oder auch direkt im Bad buchen.

Einzigartig! Auf über 70% unter der Erdoberfläche Ungarns liegen Thermalquellen. Somit verfügt das Land über die größte Thermalwasserreserve in Europa.

Interesant! Es gibt mehrere Stellen in Ungarn wo Thermalwasser ohne Bohrung einfach aus dem Erdboden sprudelt. Ein Beispiel dazu ist Hegykö. Wenn Sie zu Fuß die Gegend entdecken, werden Sie selbst Quellen mit Thermalwasser finden. Sie erkennen sie am Schwefelgeruch. Aus diesem Grund hat in Ungarn die Balneologie (Heilung mit Thermalwasser) schon eine sehr lange Tradition.




NORDUNGARN
Salgótarján
Hatvan
Gyöngyös
Eger (Erlau)
Miskolc - Miskolctapolca - Lillafüred
Sárospatak
Tokaj
Hollóháza
Hollókö
Szilvásvárad
Burgen, Kastelle, Schlösse

      Lust auf Schatzsuchen?
      Abenteuer im geologischen Park

NATUR - einzigartige Werte
- Tropfsteinhöhlen - Heilquellen - Weine de Gegend - Veranstaltungskalender

VERLOCKENDE WEGE LADEN EIN

Üppig bewaldete Berge, schnell fließende Flüsse, Landschaften fast so eben wie eine Tischplatte so vielfältig und abwechslungsreich ist Nordungarn. Hier findet man sowohl die kleinen Kirchen aus der Arpadendzeit (*Info*) als auch die stolz gen Himmel ragenden Kathedralen sowie die Burgruinen und Palasts aus der Barockzeit, die allen Einflüssen der Zeit getrotzt haben. 

Hotels aller Kategorien und die mit der sprichwörtlichen ungarischen Gastfreundschaft aufwartenden Landgasthöfe befinden sich ebenfalls in dieser bezaubernden Region. Die flinken Bache, Flüsse mit seidigem Wasser, faszinierende Höfen und Bergseen bieten einen äußerst erfreulichen Anblick. 

In den Thermalbadern kann man sich erholen. Lassen wir uns von den geruhsam weidenden Rinderherden und von den auf den grünen Hochebenen galoppierenden Pferden verzaubern. Außerdem können wir die geschützten, sehr seltenen Jagdfalken in seinem Felsenhorst beobachten, sowie Rehe und Wildschweine jagen. 

Nordungarn ist auch die Heimat berühmter Weine. In den Nationalparks werden die einzigartigen Werte der Natur geschützt. Die Landschaft Nordungarns verfügt über vielerlei Farben und unendlich viele Gesichter.

In den dichten Wäldern des Mátra-Gebirges - wie überall in Nordungarn vom Cserhát durch das Bükk- bis zum Zemplén-Gebirge - können Sie Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse auf der Jagd, manchmal auch Mufflons oder Damwild antreffen. Nicht zufällig ist dies ein wahres Paradies für begeisterte Jäger. 

Sie werden aber auch dann nicht enttäuscht sein, wenn Sie die Gegend hoch zu Ross entdecken möchten, oder einfach nur Pferde lieben.

REIZVOLLE STÄDTE, DIE VIELE BESUCHER ANLOCKEN

Alle Städte in Nordungarn sind recht charakteristisch, ein Stadtbesuch verspricht unvergessliche Erlebnisse. Die am Ufer der Ipoly liegende Stadt BALASSAGYARMAT ist mit ihren die Atmosphäre alter Zeiten heraufbeschwörenden Gebäuden, Straßen und vielen Parkanlagen eine wahre Idylle in unserer hektischen Zeit. Die Namen zahlreicher Persönlichkeiten der ungarischen Literatur, Musikgeschichte und bildenden Kunst sind mit der Stadt verbunden.

SALGÓTARJÁN

Das Gebiet der zwischen Gebirgsausläufern liegenden, pulsierenden Stadt SALGOTARJÁN war bereits zu Beginn des Mittelalters bewohnt. Das Bergbaumuseum bewahrt die Andenken an den bedeutendsten Industriezweig der Stadt. In der Glasfabrik wird die tagtägliche Arbeit der Glasbläser, Schleifer und Maler vorgeführt Im Schausaal sind heute bereits Kunstgegenstände von musealem Wert ausgestellt.

Museum unter- und oberhalb der Erde

Die in ganz Europa berühmte Sehenswürdigkeit und der Stolz von SALGÓTARJÁN, das erste unterirdische Bergbaumuseum Ungarns, lockt die Besucher sowohl mit der historischen Ausstellung, die im 280 m langen Stollensystem mit einem Höhenunterschied von 36 m eingerichtet wurde, als auch mit einer oberirdischen Ausstellung und denn Dorfmuseum an. Stolz sind die Bewohner von SALGÓTARJÁN auch auf die an alte Zeiten erinnernde, zum Teil rekonstruierte Burg aus dem 13. Jahrhundert.


HATVAN

Die Stadt HATVAN entstand am Füße des Mátra Gebirges, an der Kreuzung mittelalterlicher Handelsstrassen. Mit den Bauarbeiten des Barockschlosses Grassalkovich wurde 1754 begonnen, in den Jahren ab 1910 wurde das Gebäude im Neobarockstil erneuert. Thomas Mann besuchte das Schloss mehrmals und verewigte die Gestalt der Baronesse Irén Hatvany in seinem Roman "Doktor Faustus". Die Familie Grassalkovich legte den Schlossgarten mit wertvollen, aus dem Ausland stammenden Bäumen und Zierpflanzen an; die beachtliche Pflanzensammlung wurde später auch durch die Familie Hatvany erweitert.


GYÖNGYÖS

GYÖNGYÖS, die "Hauptstadt" des Gebirges, das Zentrum der historischen Weingegend Mátraalja ist fast von allen Südgipfeln des Mátra-Gebirges zu sehen. Das Leben der Stadt ist unvorstellbar ohne die umliegenden Berge und Hügel; von hier aus starten auch die angenehmen Bergbahnen, die Tausende von Touristen zu den schönsten Punkten des Mátra-Gebirges bringen. Das Besondere an der aus der Zeit der Gotik stammenden Hallenkirche der Stadt, sind die Fresken der Kurutzenführer. Der Zaun des Gartens des ehemaligen Schlosses Orczy wurde aus den Gewehläufen des letzten ungarischen Adelsaufstandes geschmiedet. Das Schloss, wo einst auch der russische Zar Alexander I. zu Gast war, beherbergt heute das Mátra-Museum eine Mammutskelett ist ausgestellt.
Im Franziskanerkloster von GYÖNGYÖS befindet sich die einzige Ordensbibliothek Ungarns, die bereits seit dem Mittelalter ohne Unterbrechung für Besuche geöffnet ist. 200 der insgesamt 14.000 Bände sind Urdrucke.


EGER (Erlau)

Wo die Gebirge Bükk und Mátra zusammentreffen, liegt die Stadt EGER, die zu Recht stolz auf ihre Geschichte ist und diese auch heute noch sorgfältig bewahrt. Besuchern der Burg von EGER eröffnet sich ein wunderbares Panorama. Das Minarett ist das nördlichste Andenken an die Moslems, die Europa zu erobern wünschten, es erinnert ebenfalls an die Türkenzeit (*Info*). Die prächtigen Paläste von EGER weisen auf die Barockzeit hin. Die erzbischöfliche Hauptkathedrale ist die drittgrößte Kirche Ungarns. Ein anderes Wahrzeichen der Stadt ist der Turm namens "Spekula" des Observatoriums des Lyzeums, der ältesten Schuleinrichtung des Landes. Ihre Bibliothek bewahrt das erste gedruckte ungarische Buch, die Budaer Chronik von der Jahr 1473.

Beim Spaziergang durch die engen Strassen und Plätze der Barockstadt EGER können Sie prachtvolle schmiedeeiserne Tore und Fenstergitter entdecken, einen neugierigen Blick in barocke Innenhöfe werfen und an Schicksalswenden der ungarischen Geschichte erinnernde Statuen bewundern. An den Fassaden der Häuser zeugen Wappen von den berühmtesten Taten einstiger Eigentümer.

  BESICHTIGUNGEN IM EGER

Rathaus 

Der zweistöckige Barockpalast in der Kossuth Lajos utca 9 stammt aus der Mitte des 18. Jh. Sein schönster Schmuck ist ein schmiedeeisernes Innentor, ein Werk des Würzburger Henrik Fazola (1730 - 79). 

Türkisches Bad 

1610-17 erbautes Bad im Zentrum. Besonders bei Erkrankungen des Bewegungsapparats. 
Fürdö Str. 2, Tel.: 41 14 44 

RESTAURANTS 

Arany Groszlán (Goldener Löwe)

Großartiger Blick von der Terrasse auf den Hauptplatz. 
Dobo Platz 5, Tel.: 31 10 05, Kategorie 2 

Talizmán 

Sehr gemütliches Lokal mit vorzüglicher Küche und vielfältigem Angebot. Tischreservierung empfohlen. 
Kossuth Lajos Str. 19, Tel. 41 08 83, Kategorie 2 


MISKOLC und Umgebung

MISKOLC ist ihrer Einwohnerzahl nach die drittgrößte Stadt Ungarns. Die Stadt kann auch auf Serpentinen durch das Bükk-Gebirge erreicht werden. Der durch die Stadt fließende kristallklare Bach Szinva, der bis in die Stadt hineinragende Berg Avas mit seinen vielen Weinkellern und die stimmungsvollen Parkanlagen verwandeln die lndustriestadt in einen recht angenehmen Ort. 

Die reformierte Kirche von Avas zählt zu den bedeutendsten spätgotischen Baudenkmälern des Landes. Die griechisch-orthodoxe Kirche erinnert an die griechischen Kaufleute, die lkonostase ist eine der schönsten Bilderwände in Ungarn. Auch die größte griechisch-orthodoxe Sammlung des Landes befindet sich in MISKOLC, im Ungarischen Orthodoxen Kirchenmuseum.

RESTAURANTS 

Alabárdos étterem

Elegantes, sehr nettes Restaurant am Avas. 
Kis-Avas, I. sor 15, Tel.: 41 22 15, Kategorie 1

Calypso Kisvendéglö

Nettes Lokal im Zentrum. Spezialität: Chili. 
Városház platz 7, Tel.: 32 46 16, Kategorie 3 

Das auf natürlichem Wege entstandene Höhlenbad in MISKOLCTAPOLCA verspricht ein in Europa einmaliges Erlebnis für die Besucher, die sich unter die "knetende" Dusche des aus dem Inneren der Berge in kräftigem Strahl herausströmenden Karstwassers stellen. 

Der Stolz des anderen Ausflugsortes LILLAFÜRED ist das sich im Hámori-See spiegelnde Hotel Palota. Wie an vielen Punkten des Bükk-Gebirges, ziehen auch in LILLAFÜRED mehrere Höhlen die entdeckungsfreudigen Touristen an.

  • István Tropfsteinhöhle
     
  • Anna Kalktuffhöhle - Höhlen in diese Art auf der ganzen Welt nur drei zu finden sind.

Das Bild, das sich uns auf dem Wege zur Burg der zu MISKOLC gehörenden Stadt DIOSGYÖR eröffnet, widerspiegelt die Zustände im 14. Jh., zur Zeit des Königs Ludwig des Grossen. Die schönen Details aus der Renaissance beweisen, dass auch König Matthias für die Verschönerung und Befestigung der Burg sorgte. Rund um die Burg von Diosgyör findet man stimmungsvolle Gassen.


SÁROSPATAK

Das im Jahr 1531 gegründete reformierte Kollegium, später Hochschule, der auch das Athen am Fluss Bodrog genannten Stadt SÁROSPATAK war ab Mitte des 16. Jahrhunderts eine der stärksten Festungen des Lehrwesens. Hier lehrte Johannes Amos Comenius, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Geschichte der Pädagogik und hier studierte auch der hervorragende ungarische Staatsmann Lajos Kossuth. Die über zwei Stockwerke ausgedehnte hohe Bibliothek des Kollegiums mit ihren allegorischen Gemälden und zweitausend Handschriften ist von unschätzbarem Wert.

Inmitten des unter Naturschutz stehenden Urparks steht eine der berühmten Rákoczi-Burgen, das wertvollste Gebäudeensemble der Spätrenaissance und des Frühbarocks in Ungarn.


TOKAJ

Das mit Eichen, Buchen und Nadelbäumen bewaldete Zemplén-Gebirge liegt am Ostrand des Nordgebirges. An den Südhängen wächst Wein. Wir befinden uns wieder in einer historischen Weingegend, ihr Zentrum ist TOKAJ am Fuße des Kahlbergs, wo der beste natürliche Süßwein der Welt hergestellt wird. Der Aszu (Auslese) ist keine Traube, sondern eine Weinsorte, deren Geheimnis im mit vulkanischen Resten vermischten Lössboden, im die Sonnenstrahlen reflektierenden hellen Sand und im langen, sonnigen Herbst liegt. Und noch etwas - der nur in den Kellern von TOKAJ vorzufindende Edelschimmel, der die gewölbten Wände und die kleinen oder eben menschengroßen Fässer und Flaschen dicht bedeckt.

Nicht nur der Wein, sondern auch das Wasser von Tokaj ist etwas Besonderes: Wer den Strand besucht, kann hier am Zusammenfluss von Theiß und Bodrog gleich im Wasser von zwei Flüssen baden. / siehe auch!  Ostungarn - Nordost -Wassercamp /

Mehr über Weine im TOKAJ /siehe unten/

HOLLÓHÁZA ist eine der nördlichsten Siedlungen Ungarns, die dank ihrer Porzellanfabrik auch über die Grenzen des Landes hinaus bekannt wurde. Zahlreiche Touristen besuchen das ganze Jahr über das Museum der Porzellanfabrik, die an ein Zelt erinnernde moderne Kirche und das am Hang des Nagy Milic im Schweizer Stil erbaute ehemalige Jagdschloss der Familie Károlyi. Die fast unberührte Natur im Zemplén-Gebirge verführt nicht nur die Jäger, sondern auch Feinschmecker, die Wildgerichte lieben. Neben Hirsch-, Reh- oder Wildschweinbraten und Wildpörkölt (Wildgulasch) ist das Zempléner Fasanenragout die beliebteste Spezialität. 


AUF DER SPUR SORGFÄLTIG BEHÜTETER SCHÄTZE

Dörfer, Burgen, Burgruinen, Kirchen, Schlössen und...

HOLLÓKÖ

HOLLOKÖ, dieses am Fuße der Hügel verborgene und von der UNESCO 1987 zum Teil des Weltkulturerbes erklärte Dorf ist eigentlich eine Legende wert. Das 58 geschützte Gebäude zählende Dorf- reservat des Alten Dorfes ist das größte und interessanteste, an seinem ursprünglichen Ort belassene Baudenkmalensemble Ungarns, das Bild eines Dorfes aus dem 15. Jahrhundert bewahren konnte. Die bezaubernd schöne weiße Kirche ist durch die Bauerngotik geprägt. Die einzelnen Gebäude sind auch an sich interessant, ihre wahre Anziehungskraft liegt aber in der Harmonie des Ganzen. Zuerst sehen wir die gesamte Komposition und danach erst die Bestandteile: Knickgiebel mit verzierten Bretterfassaden, Säulengänge mit Balustrade, Ansehen und Kraft ausstrahlende Steinsockel.

Osterbräuche

Zu Ostern ziehen Groß und Klein ihre prächtigen Trachten an, und alte Osterbräuche werden lebendig. Ein ganztägiges Folkloreprogramm erwartet Sie mit Jahrmarkt der Volkskunst, Handwerkervorführungen und gastronomischen Leckerbissen.

Der Grossteil der Häuser des Alten Dorfes von HOLLOKÖ ist heute noch bewohnt, einige Häuser dienen als Museum, Poliklinik, Post, Restaurant. Die Einwohner pflegen die Kultur in Kleidung, Sprache, Gedanken und Bewegungen.

Die auf der atemberaubend schmalen Felsspitze stehende Burg von HOLLOKÖ war einst ein ausgezeichneter Beobachtungspunkt. Am Burgberg liegt auf 141 ha das kleinste Naturschutzgebiet Ungarns.


SZILVÁSVÁRAD

SZILVÁSVÁRAD ist eine weitere Perle des Bükk-Gebirges. Die sich in den Wasserfällen des romantischen Szalajka-Tales fröhlich tummelnden Forellen, die riesigen Stämme des geologische Sehenswürdigkeiten beherbergenden Nationalparks Bükk, das Lippizanergestüt mit seinen noblen grauen Pferden versprechen unvergessliche Erlebnisse. Sie können mit der Pferdekutsche oder hoch zu Ross schöne Ausflüge in die Karstgegend des Bükk-Gebirges unternehmen, oder zum Waldmuseum wandern. Sollte Sie der Hunger überkommen, dann bestellen Sie die gastronomische Attraktion der Gaststätten und Restaurants: frisch gefangene Forelle, gebraten oder auch gefüllt.

Die nähere und weitere Umgebung von SZILVÁSVÁRAD gehört zu den für Ausflüge am besten geeigneten und beliebten Gebieten des Landes. Das Dorf selbst liegt etwa 25 km nördlich von EGER (Erlau), am Tor des Nationalparks "Bükk". Bevor wir uns auf den Weg machen, die Wunder des Buchenwaldes (Buche = Bükk) zu entdecken, weilen wir noch ein wenig im Dorf, da es auch hier viele sehenswürdige Sachen zu finden sind. 

Das Panorama des Dorfes bestimmt die 35 m hohe, im klassizistischem Stil gebaute rundförmige Protestante Kirche (1837-40). Es ist interessant, dass der Glockenstuhl aus dem 17. Jahrhundert, die eine Glocke aus dem Jahre 1488 stammt.

Die Kirche findet man unter Aradi Str. 30. 

Von der Kirche ist das Arboretum leicht zu finden, dessen Kleinod das neobarock Pallavicini-Schloß ist, das zur Zeit als ein Hotel funktioniert. In diesem Park spazierend findet man am Ufer eines lustigen Sees die Trauenbuche und das Taxodium (eine seltene Art von Nadelbäumen). Diese sind bemerkenswert, weil sie wirkliche Pflanzenraritäten sind. 

Man braucht von hier nicht weit zu spazieren, das Lipizaner Pferdemuseum aufzufinden, wo man die Abstammung, Geschichte und Verwendung der berühmten Lipizaner Pferderasse kennenlernen kann. Im Stall nebenan sind auch die schönsten, prachtvollsten Zuchthengste zu bewundern. 

Das Museum befindet sich in Parkstr. 8 und ist außer Montag täglich von 9.00-bis 12.00 und von 13.00-bis 17.00 geöffnet.

Auf den Pfaden der Vergangenheit und Gegenwart wandernd haben wir schon vieles gesehen, wer aber immer noch unzufrieden ist , dem bietet die vorzügliche Natur noch mehr Anblick, als bisher: das Szalajka-Tal, mit seinen tausend Gesichtern, mit seiner nervenruhigenden Stille, mit seiner ständigen Vielfältigkeit.


Ausflüge ... Burgen, Kastelle, Schlösse

Die Berge Nordungarns schützen seit Jahrhunderten die südlich liegende Ebene. Burgen, Burgruinen, Schlösser und Klöster lassen längst vergangene Zeiten lebendig werden. 

Das schöne große Barockschloss von SZECSENY, dessen Mauern heute ein Museum beherbergen, wurde im 18. Jahrhundert erbaut, die Bausteine stammen jedoch aus den Ruinen jener im 15. Jahrhundert errichteten Burg. In diesen Mauern wurde Ferenc Rákóczi II. im September 1705 vom Parlament zum regierenden Fürsten ausgerufen.

Die Ruine der Burg von SOMOSKÖ erhebt sich ebenfalls auf einem nahen Berggipfel. Am Nordhang des Burgberges überrascht eine besondere Sehenswürdigkeit: der europaweit bekannte seltene Basaltfluss.

Die am Wege zwischen GYÖNGYÖS und EGER (Erlau) liegenden Ortschaften bieten neben berühmten Weinen auch andere Attraktionen.

Der bis heute erhaltene Turm der Burg von KISNÁNA zeugt von der anspruchsvollen Arbeit der ehemaligen Baumeister. In den mit Steingittern verzierten Fenstern gibt es Tauben, am düsteren Torturm kann der aufmerksame Beobachter feine gotische Details entdecken.

Lust auf Schatzsuchen?

Die aus dem Geschlecht Aba stammenden Kompolter hatten sich zu ihren Möglichkeiten gemessen expandiert, und die Grundsteine ihrer Festung legten sie dann nicht lange nach dem Tatarenzug. Diese Festung entwickelte sich dann allmählich zu einer echten hochadeligen Residenz. 

Die Burg von KISNANA wurde nie mit Türmen und Basteien von Außen verstärkt, doch schützen ihre hohe und dicke Mauer die Einwohner in der Zeit der Pfeilen und Werfmaschinen erfolgreich. Nach den Kompoltern kam die Familie Losonczy. Ihr Verwandte war der landesweit gefürchtete Räuberitter, László Móré. Mit seiner grausamen Bande beraubte er sowohl die Ungarn als auch die Türken und Deutsche.

Einen riesengroßen Schatz raffte er zusammen, so dass der Budaer Pasa (*Info*) mit Heer gegen ihn fuhr. Er zog sich in die Burg zurück. Aus der Belagerung wollte er sich mit Hilfe einer List befreien. Mit dem Habgier der Bestürmer rechnend, ließ er Goldstücke unter sie streuen. Die Türken hielten aber nicht inne, sie eroberten den Adlerhorst von Móré, und ihn als Gefangenen schleppten in die Siebenturmfestung in Konstantinopel mit. Im Dorf wird auch heute erzählt, dass László Móré seinen Schatz irgendwo in der Burg begraben hatte. Niemand hat bis jetzt etwas gefunden, die Legende lebt doch bis zu den heutigen Tagen. 


TARNASZENTMÁRIA, diese kleine Gemeinde liegt 20 km von EGER entfernt im Tal des Tarna-Bachs. Es ist kaum bekannt, dass hier eine der ältesten aber auch heute fungierenden Kirchen Ungarns zu finden ist. Die Kirche ist angeblich in der ersten Hälfte des 11. Jahrhundert errichtet worden, als noch so viel um die Krone vom König Stephan gekämpft wurde, als urtümliche Leidenschaften mit neuen Reglements rangen.

Damals beherrschte auch diese Gegend das mächtige Aba-Geschlecht, die mit gutem politischen Gefühl das Haupt vor dem triumphierenden Kreuz beugten, aber in ihrem Herzen immer wilde Heiden blieben. Wurde eine Kirche verlangt, bauten sie eine, aber ihre urtümliche Neigung bewahrten die in der Unsterblichkeit der Steinschnitzereien. Die hölzernen, geschnitzelten Schmuckstücke der Gerüstelemente im Kirchenschiff beweisen, dass der ferne Orient seine Botschaft hierher geschickt hatte, es spiegelt sich die Wirkung der Metallbearbeitungskunst von den Steppenvölkern, zu bemerken sind auch die Merkmale des Kaukasischen Steinbaus.

Die Kirche kann jeden Tag besucht werden, der Schlüssel ist beim Glöckner abzuholen

Die vielleicht interessanteste, am schönsten gelegene Burgruine des Mátra-Gebirges steht in SIROK, auf dem 296 m hohen Gipfel namens Papkö. Es scheint, als wäre die sich am steilen Felshang erhebende Hochburg aus dem Berg herausgemeißelt worden; ein in den Fels gehauener steiler Fußweg führt zur oberen Burg. Auch das Tor ist aus Stein, im Inneren befinden sich Tunnel und Kasematten. Von der Hochburg bietet sich ein wunderbares Panorama, auch die Umrisse der Berge in der Slowakei sind zu sehen.

Das im Stil von Ludwig XIV. erbaute Schloss De La Motte in NOSZVAJ könnte seinen französischen Ursprung gar nicht leugnen. Das schmiedeeiserne Tor, die Unikornisgestalten auf den Säulen, die Seitenflügel am französischen Vorgarten bereiten allen Besuchern einen würdigen Empfang.

Die sich im 13. Jahrhundert in Ungarn niederlassenden französischen Zisterziensermönche erbauten eine wunderschöne Kirche und ein Kloster in BÉLAPÁTFALVA, unterhalb der riesigen Felsspitze von Bél-kö. Das Kloster blieb nicht erhalten, die Kirche, das in Ungarn einzige Baudenkmal der Baukunst der romanischen Zisterzienserzeit ist, steht hingegen heute noch unversehrt auf ihrem Posten oberhalb des Dorfes.

Die Burg von SZERENCS war einst eine Benediktinerabtei. Das Bauwerk vereinigt die charakteristischen Merkmale einer Abtei und einer Festung. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Rákoczi-Burg ist heute ein Museum. Der wertvollste Schatz ist die aus etwa 825.000 Exemplaren bestehende Postkartensammlung.

Eine der am schönsten gelegenen Burgruinen Ungarns befindet sich in FÜZÉR. Die in fast unerreichbarer Höhe stehenden Mauern, Spitzbogenfenster und fein ziselierten Säulenkapitelle erinnern an gekrönte Häupter, unerbittliche Herrscher, an Zusammenstösse der Reformation und der Gegenreformation. Nach dem verlorenen Kampf gegen die 
Türken (*Info*) bei MOHÁCS (s. Südungarn) wurde auch die ungarische Krone hier versteckt.

Das Frühbarockschloss von SZIRÁK ist ein entzückend renoviertes Baudenkmal der Burgbaukunst in Oberungarn. In PÀSZTO, im Zagyva-Tal, wurde ein Ruinengarten aus den Überresten der Abteikirche und des Klosters aus dem 12. Jahrhundert eingerichtet. Die Pfarrkirche zeugt ebenfalls von der Baukunst dieses Zeitalters. 

 

Interessant

23 Millionen Jahre alte Haifischzähne, 20 Millionen Jahre alte versteinerte Holzstämme, Fußabdrücke von Urtieren.

Erleben Sie aufregende Abenteuer im geologischen Park, kaum einige Kilometer von IPOLYTARNOC entfernt. 

 



Im Kutschenmuseum, im mit rotem Marmor bedecktem schönen Stall des ehemaligen Schlosses Károlyi in PARÁD, können Sie die Geschichte dieses Handwerks kennenlernen, sowie einige schöne Stücke und prächtige Pferde bewundern. Manchmal finden auf der benachbarten Rennbahn auch Reitervorführungen statt.

Das Palozenhaus 

Das im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts erbaute Wohnhaus sowie die Scheune und Schweinestall sind die letzten, noch erhaltenen Teile des Holzbaus in der Mátra- Gegend. Die Einrichtung des Hauses zeigt uns die Lebensweise einer Großfamilie aus dem 18 - 19. Jahrhundert. 

Das Vorderzimmer mit dem großem Backofen, Haushaltsgeräten, hölzernen, geschnitzelten Bänken und Tisch ist die Stätte des Familienlebens. Die Schlafkammer ist mit bemalten, geschnitzelten Möbelstücken, Handarbeiten und verzierten Strickereien eingerichtet, die das Schlafgemach der Frauen war.

Das Palozenhaus ist täglich von 9.00 bis 17.00 geöffnet. 
Montag ist Ruhetag.

Viele sind der Meinung, das der Herbst in den Bergen am schönsten ist. Die unterschiedlichsten Gelb-, Braun- und Grüntönen leuchten in den angenehm wärmenden Sonnenstrahlen. Viele Touristen machen sich mit dem Rucksack auf den markierten Weg, und finden bekannte kühle Quellen, Aussichtspunkte und zu erklimmende Berggipfel. Einer der beliebtesten Ausflugsorte des Mátra-Gebirges ist der Höhenkurort GALYATETÖ.

Das Buch der Bücher

In der im romanischen und gotischen Stil erbauten Kirche des kleinen Dorfes VIZSOLY wird eine kulturhistorische Rarität aufbewahrt: das Originalexemplar der im Jahr 1590 hier gedruckten ersten vollständigen ungarischen Bibelübersetzung.



NATUR - EINZIGARTIGE WERTE

Das sich über mehr als 40.000 ha erstreckende Gebiet des Bükk-Gebirges mit den ungestörten Wäldern, Wasserschlingpflanzen, Höhlen, Felsen und reicher Fauna wurde bereits vor einem Vierteljahrhundert zum Nationalpark erklärt. Der Nationalpark Bükk kann mit Ausnahme der streng geschützten Bereiche ohne Fachführung besucht werden.

Geologen vergleichen das höchstgelegene Karststeinrumpfgebirge Ungarns mit einem Käse oder Schwamm. 70 Mio. Jahre lang herrschte hier das Meer, im Laufe dieser Zeit entstand der Grossteil des Gebirges aus Meerestieren und ihren Kalkgerippen. Da Kalkstein wasserlöslich ist, ist sowohl die Oberfläche als auch die Tiefe der Erde durchlöchert. Kein Zufall also, dass im Bükk-Gebirge mehr als 850 bekannte Höhlen liegen, in einigen - z.B. in der ISTALLOSKÖ Szeleta-, Balla- und Subalyuk-Höhle - wurden Knochen und Werkzeuge aus der Urzeit gefunden.

Der Grossteil des Gebirges ist bewaldet, u.a. mit mehrere hundert Jahre alten Buchen wie der "Urwald". In einer Höhe von 400 bis 600 m finden wir Hainbuchen- und Eichenwälder, in den Wäldern der Schluchten auch einige Arten aus der Eiszeit.

In den tiefen Schluchten und zwischen den emporragenden Felswänden des Bükk-Gebirges leben verschiedene Tiere: der schnelle Gierfalke und der schwarze Storch, eine Rarität der mediterranen Wälder, der schlaue Fuchs und die graziöse Wildkatze oder das Wildschwein mit seinen gestreiften Jungen. Auch die jungen Fohlen des Lippizanergestüts fühlen sich auf den karstigen grasigen Wiesen von CSIPKÉSKUT wohl. Die Besucher finden hier unzählige Naturschönheiten. Kleine Quellen stillen den Durst. Eine Besonderheit ist der Schleierwasserfall, der Bach Szalajka stürzt über eine 17 m hohe Treppe wie ein Schleier in die Tiefe. In den Tälern versteckt finden wir kleine Dörfer, einige Dorfkirchen stammen noch aus der Arpadenzeit (*Info*), aus dem 9. und 10. Jahrhundert.


DIE GRÖßTE TROPFSTEINHÖHLEN EUROPAS

Naturpark AGGTELEK

Das Karstgebirge in AGGTELEK machen hauptsächlich seine Riesenhöhlen besonders. Mit seinen geheimnisvollen Schlund-Bächen, seinen Wasserschlingern, seinen aus dem Erdreich hervorsprudelnden kristallklaren Bächen, mit den grünen Wäldern und dem wunderbaren Vogelgesang, mit den Felsengipfeln und Burgruinen ist diese Landschaft mit aller Gewissheit eine der am meisten wildromantischen Karstregionen in Ungarn, oder selbst in ganz Europa. Sie birgt eines der monumentalsten Naturgebilde der Welt in sich.

Lloyd Trevor, der berühmte Geograph aus Kanada schreibt: 

"Während meiner ganzen Reise habe ich meine tiefsten und dauerhaftesten Eindrücke in Ihrer Tropfsteinhöhle in AGGTELEK gehabt.... Ihr kleines Land hat in dieser Höhle unvergleichliche unterirdische Naturschätze die Höhle ist wert, von der ganzen Welt bekannt und bewundert zu werden. Die Tropfsteinhöhle in AGGTELEK verdient es, mit den großartigsten geographischen Erscheinungen der Erde, mit der Grand Canyon in Colorado, mit dem Niagara-Wasserfall oder mit den berühmten Geisern des Yellowstone-Parks in einem Atemzug erwähnt zu werden."

Am 6. Dezember 1995 hat die Welterbekommission der UNESCO die Höhlenwelt der Karstregion von AGGTELEK und der Slowakei zum Teil des Welterbes erklärt. Gemäß dem im Jahre 1972 unterzeichneten Abkommen dürfen nur Schätze, die in der ganzen Welt ohnegleichen sind, und deren Aufbewahrung im Interesse der ganzen Menschheit liegt, diese Auszeichnung bekommen. Kaum ein Viertel der Schätze, die auf der Liste der UNESCO sind, sind Naturerbe.

Auf dem Gebiet des Aggtelek-Karstes sind heute etwa 400 Höhlen und bekannt, deren Vielfalt, was ihre Ausgestaltung und ihren Formenreichtum anbelangt, auf unserem Planet beinahe einmalig ist. Hier befindet sich die längste Tropfsteinhöhle der gemäßigten Zone mit einem aktiven Bach, das Baradla-Domica Höhlensystem (Gesamtlänge: 25 km). Die unterirdische Welt bietet mehr als 500 Tierarten Lebensraum, und auch 200 Millionen Jahre alte Urfossilien sind hier zu finden.

Auch der Urmensch hat in der Höhle gelebt. Die erste bekannte Höhlen-Karte Europas wurde im Jahre 1704 über diese Höhle gemacht, und da hat es bereits Anfang des 18. Jahrhunderts organisierte Höhlentouren gegeben, wodurch die Höhle unter den ersten, von Touristen besuchten Höhlen der Welt einen vornehmen Platz eingenommen hat.

Diese Höhle ist in der Tat ohnegleichen! Ihre unterirdische Felsenhallen, ihre Tropfsteinphantome von verblüffender Größe beschwören eine mystische Märchenwelt herauf. Das ist das Reich der Nacht, wo die Lunge eine andere Luft einsaugt, wo das Herz anders klopft, und wo die Zeit anders vergeht.

Das Wasser war der große Zauberer, der während unendlichen Zeiten die Baradla-Höhle erschaffen, und der die Grotten füllenden Juwelen, die Tropfsteine gebaut hat. Die Tropfsteingebilde haben alle eine Vorstellungen übertreffende Vielfalt und einen faszinierenden Formenreichtum und der Anblick einer der größten Tropfsteinpyramiden der Erde, der auf den Namen "Sternwarte" getauften 17 m hohen Tropfsteinsäule ist überwältigend.

Die organisierten Höhlentouren besuchen die Strecken in AGGTELEK und JÓSVAFÖ (kurze Tour) die etwa 7 km lange Strecke zwischen AGGTELEK und JÓSVAFÖ (lange Tour, Voranmeldung notwendig!) und die 2.5 km lange Strecke zwischen dem Vörössee und JOSVAFÖ. Diejenigen, die sich nach romantischeren Abenteuern sehnen, können auch an speziellen Höhlentouren teilnehmen. 

In AGGTELEK bietet einem in erster Linie der Zauber der von dem Urmenschen bewohnten schwarzen Grottenhallen, des Knochenhaus-Saals, der Bäche Acheron und Styx, und der Konzerthalle ein lebenslanges Erlebnis. In JOSVAFÖ fasziniert einen die größte Halle, der 200 m lange und 41 m hohe Saal der Riesen. Die Forscher und Besucher haben den Tropfsteinen geistreiche Namen gegeben, von denen die am meisten interessanten in der AGGTELEK Strecke die folgenden sind: Schildkröte, Knecht, Ruprecht, Ohreneule, Tiger, der zu Erde geneigte Flieder, der schwarze Saal und der Spitzen-Saal. 

In JOSVAFÖ kann man den gefrorenen Wasserfall, den Bauernofen, den Fleischerladen, die chinesische Pagode, den Fischtrockner bewundern. Doch wir sollten unserer Phantasie mutig freien Lauf lassen, und neue Wunder entdecken.

Auch die anderen Höhlen der Region bergen zahlreiche Besonderheiten in sich. Die Béke-Höhle von JÖSVAFÖ ist äußerst reich an Tropfsteinen, doch ihre wirkliche Anziehungskraft ist ihre heilkräftige Luft, wo Asthmatiker Heilung finden. Die Höhlen des Esztramos-Berges hat man durch Bergbau entdeckt, und sie bergen besondere Kalzite. Diese Höhlen dürfen nur Höhlenforschergruppen mit Spezialausrüstung besuchen. 

Die Höhlen-Konzerte, welche rare und einmalige Attraktionen sind, und im Sommer im Konzertsaal veranstaltet werden, bieten einem ein erhebendes Erlebnis.


HEILQUELLEN

In der zu SÁROSPATAK gehörenden Siedlung namens VÉGARDO in der Nähe des Flusses Bodrog befindet sich das von mehreren Brunnen gespeiste Thermalbad. Sein mit einem Zelt überdachtes großes Becken ist auch im Winter ein beliebtes Ausflugsziel.

Im Zentrum der seit Ende des 18. Jahrhunderts als Kurort erwähnten Stadt PARÁDFÜRDÖ stehen die Gebäude des Kurbades, dessen Wasser in erster Linie bei gynäkologischen Beschwerden angewendet wird. Hier finden Sie auch eine Mineralwassersammlung. Die in der Glasfabrik von PARÁD hergestellten geschliffenen Gegenstände aus Bleikristall blicken auf Jahrhunderte lange währende Traditionen zurück.

In MÁTRADERECSKE liegt das einzige Trockenbad Ungarns, die "Mofetta", wo insbesondere rheumatische und Gelenkerkrankungen sowie Gefäßverengungen mit Kohlendioxydgas geheilt werden. 

Im auch durch seinen ausgezeichneten Wein bekannten Wallfahrtsort EGERSZALOK befindet sich das jüngste ungarische Thermalbad, gespeist von zwei am Rande der Siedlung wie Geysire emporschießenden Warmwasserquellen von 68oC. Immer mehr Besucher erfreuen sich der heilenden, erfrischenden Wirkung des herabstürzenden Wassers. Der Wasserspeicher neben der Siedlung ist ein Paradies für Angler und Liebhaber des Wassersports.

ZSORIFÜRDÖ, das größte Thermalbad Nordungarns liegt 3 km von MEZÖKÖVESD entfernt am Südfuß des Bükk-Gebirges. Der Schwefelgeruch des aus einer Tiefe von 875 m emporschießenden Thermalwassers ist bereits von weitem zu spüren. Das Schwimmbad mit Riesenrutsche und Überlaufbecken bietet angenehme Entspannung für Kinder und Sportfans.

Das wertvolle, in erster Linie gegen rheumatische und gynäkologische Krankheiten empfohlene Heilwasser von BOGÁCS wurde während der Suche nach Öl entdeckt. In den vergangenen Jahren entstand hier ein stiller, stimmungsvoller Urlaubsort. Die umliegenden Seen sind ausgezeichnet zum Angeln geeignet.


WEINE DES GEGEND 

Mit 8.000 Hektar ist Mátraalja das größte bergige Weinanbaugebiet Ungarns. Das verzweigte Massiv der Mátra-Berge war einst eine Insel im Pannonischen Meer über dem heutigen Ungarn. Der Boden ist vulkanisch-sedimentären Ursprungs. Er besteht aus Löss-, Flusskies- und Mergelschichten. Am Fluss der vulkanischen Berge liegen außerdem maritime Sedimente von Ton und Sandstein. 

Die sonnenverwöhnte Ost-West-Kette der bis zu 1.000 Meter hohen Mátra-Berge schützt das Gebiet vor dem Nordwind. Eine Vielzahl von Faktoren schafft hier unterschiedliche Mikroklimate, die zusammen mit verschiedenen Rebsorten für eine breite Palette exzellenter Qualitätsweine sorgt. Trotz dieser Vielfalt ist das Mátraalja ein verlässlicher Lieferant gleichbleibend guter Qualitätsweine. Es nimmt einen hervorragenden Platz in der ungarischen Weissweinproduktion ein. 

Die Rebsorten des Mátraalja:

Olasz Rizling (Welschriesling), Szürkebarát (Grauburgunder), Rizlingsilváni, Zöld Veltelini (Grüner Veltliner), Leányka (Mädchentraube), Hárslevelü (Lindenblättriger), Tramini, Muscat Ottonel, Chardonnay, Sauvignon Blanc. 

Die Weine des Mátraalja:

Dieses Anbaugebiet erbringt hauptsächlich frische, duftige, fruchtige und in manchen Jahren besonders körperreiche Weissweine. Das warme Klima begünstigt dabei Weine, die mit Spät- und Auslesen vergleichbar sind. Die Herstellung von Rotweinen, in den vergangenen Jahrhunderten typisch für die Gegend, hat seine frühere Bedeutung weitgehend verloren. 

Im Herbst findet die Weinlese statt. Auch die mit Weinkellern dicht bebauten Berghänge von EGER wimmeln nur so von Menschen. Hier wachsen die verschiedenen Rotweinsorten, die gemeinsam die fast ins Schwarze gehende dunkelrote Farbe, das Bukett und Aroma des weltberühmten Egri Bikavér (Erlauer Stierblut) ergeben. Weinkeller markieren das Tal der Schönen Frauen und auch den Weg nach SZILVÁSVÁRAD

Die Weingegend Mátraalja ist die Heimat feuriger Weine. Eine der bekanntesten Siedlungen ist FELDEBRÖ mit einem einmaligen Baudenkmal: die Gruftenkirche mit fünf Schiffen aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts ist sowohl in Europa als auch im Bereich des östlichen Christentums einzigartig. Der Name von FELDEBRÖ ist mit dem Lindenblättrigen von DEBRÖ, einem besonderen Weißwein mit Lindenblütenaroma verbunden. Der Welschriesling und der Graue Mönch, neuerdings der etwas stärker duftende Chardonnay von GYÖNGYÖS sind ebenfalls beliebt und bekannt. 

TOKAJER WEINBAUGEBIET

Von BUDAPEST etwa 200 km nordöstlich entfernt, in der Nähe der slowakischen und der ukrainischen Grenze liegt das Tokajer Weinbaugebiet am südlichsten Punkt des vulkanischen Gebirges, das den südlichen Ausläufer der Karpaten bildet. Die Region und ihre wichtigsten Gemeinden kann man leicht mit dem Auto (auf der Autobahn M3 bis MISKOLC, und dann auf der Landstraße 37) oder mit dem Zug erreichen 

EIN BESONDERES WEINBAUGEBIET

Der Tokajer Wein war schon vor 300 Jahren als der beste weiße Likörwein der Welt erwähnt. Er wurde zu den Festmahlen von jedem Landesfürst serviert. Der Weinname "Tokaj" ist der Älteste der Welt. Dieser ist zu gleicher Zeit der Name der Landschaft, wo seit Jahrhunderten die Zubereitung von weißem Likörwein beherrscht wird. 

Im Jahre 1703 schenkte der Fürst Ferenc Rakóczi II. dem französischen König Ludwig der XIV. (der Sonnenkönig) zahlreiche Flaschen von seinem Tokajer Weingut. 

So erschien der Tokajer im Hof von Versailles, wo der Sonnenkönig mit folgenden Worten seiner Begeisterung Ausdruck gab: 

"Vinum Regnum, Rex Vinorum"
(Wein der Könige, den König der Weine)

So fing der Tokajer an, Europa zu erobern und wurde der Lieblingstrunk von Peter dem Grossen, Katarina der Grossen, Friedrich II., Voltaire, Goethe und Schubert.<


Das Weinbaugebiet von "Tokaj-Hegyalja", das den ersten edelsüßen Wein der Welt hervorgebracht hat, verfügt über zahlreiche Trümpfe:

  • ein unvergleichbares Anbaugebiet mit speziellem Mikroklima: 

    Ton- oder Lössboden über vulkanischem Grundgestein; sonnige Südhänge und die für die Entwicklung der Edelfäule (Botrytis cinerea) und die darauffolgende Trockenbeerenbildung förderliche Nähe der Flüsse Tisza und Bodrog.
     
  • die seit Jahrhunderten einheimischen Rebsorten:

    Furmint, Hárslevelü (Lindenblättiger) und Gelber Muskateller (Muscat Lunel);
     
  • das riesige System von Kellern

    gegraben ins vulkanische Tuffgestein, mit konstanter Temperatur (ca. 12°C) und hoher Luftfeuchtigkeit (ca. 95%) im ganzen Jahr, was ideal für den Ausbau der Weine ist;

  • die strenge, in der Geschichte der Weinkultur einzigartige Regelung des Anbaugebiets:

    1630 - Máté Sepsy Laczko beschreibt die noch heute gebräuchliche Aszú Weinbereitungsmethode
    1655 - die einzelne Aussonderung der Trockenbeeren wird geregelt.
    1737 - ein königliches Dekret begrenzt das Anbaugebiet
    1772 - die erste Lagenklassifizierung der Welt wird geboren, das Können der Tokajer Winzer, die seit Generationen in der Tradition des Weinbaus erzogen wurden

REBSORTEN

Furmint

Die wichtigste Rebsorte, etwa 2/3 des Weinbaugebietes. Die ersten Erwähnungen dieser ungarischen Sorte gehen bis zum XVII Jahrhundert zurück. Wird generell für die beste Rebsorte gehalten und haftet für den unnachahmbaren, vibrant-aromatischen Charakter der Weine.

Hárslevelü

Etwa 30 % des Weinbaugebiets. In Tokaj seit dem 18. Jahrhundert bekannt, diese Sorte ist die zweitverbreiteteste in Ungarn. Ihr Name ("Lindenblättrige") erklärt sich durch die Form ihrer Blätter. Er gibt einen sehr aromatischen Wein mit Honig- und Lindenblüten Bouquet.

Sárgamuskotály (Muscat Lunel): 

Eine der ältesten Rebsorten der Welt, die seit Jahrhunderten in Tokaj angebaut wird. Trotz ihrer geringen Verbreitung trägt sie eine Menge zum unvergleichbaren Bouquet dieser Weine bei.

TOKAJER WEINE

Sortenprofil-Weine: 

Der Tokajer Furmint und der Tokajer Hárslevelü sind körperreiche, charaktervolle Weißweine, die nicht nur Fisch und Meeresfrüchte, sondern auch Fleischgerichte ausgezeichnet begleiten können. Der Tokajer Gelbe Muskateller vereinigt die sortentypischen Aromen mit einer eleganten Säurestruktur.

Spätlese

Diese Weine werden von den überreifen, (manchmal z.T. edelfaulen) Trauben der herkömmlichen Tokajer Rebsorten gekeltert.

Tokaji Szamorodni: 

Dieses Wort polnischen Ursprungs bedeutet: wie es gewachsen ist. Dieser Wein wird aus ganzen, teilweise edelfaulen Trauben ohne Aussonderung der botrytisierten Aszu-Beeren gewonnen. Trocken oder süß ausgebaut ist er ein ausgezeichneter Aperitif.

Tokaji Fordítás: 

Dieser edelsüße Tokajer entsteht durch den zweiten Aufguss der Trockenbeeren mit einem Grundwein.

Tokaji Aszú: 

Diese Weine haben den Namen Tokaj zu Weltruhm verholfen. Das Weinbaugebiet bietet ideale Voraussetzungen für die Entwicklung der Edelfäule (Botrytis cinerea), die die Beerenhaut perforiert, wodurch der herbstliche Sonnenschein die Beeren zu einem in anderen Gegenden unbekannten Maße konzentriert. Diese rosinenartig eingeschrumpften Trockenbeeren (Aszú-Beeren) werden einzeln gelesen, traditionellerweise in Butten (puttony), die jeweils 25 kg enthalten. 3 bis 6 Butten von Aszú-Beeren werden zu einen "Göncer Fass " (136 Liter), normalerweise noch gärendem Grundwein gemischt. Das Verhältnis der einzeln gelesenen Aszú-Beeren und des zu ihrer Auslaugung benutzten Grundweines bestimmt die Konzentration des Aszú-Weines (3 bis 6 buttig oder Aszú-Eszencia). Aszú-Weine werden in traditionellen Tokajer Kellern mit konstanter Temperatur (10-12 °C) Luftfeuchtigkeit (über 90%) ausgebaut

Tokaji Eszencia

Dieser honigsüße, unter dem Eigendruck der Aszú-Beeren austropfende Nektar ist eine in der ganzen Welt einzigartige Rarität. Es ist so konzentriert, dass er selbst nach Jahren kaum ein Paar Prozent Alkohol erreicht.

"Der Tokajer Aszú, das Bernsteinfarbig glänzende Blut lässt den Faden von Esprit spinnend die geistreichsten Wörter schimmern". 

-Voltaire-


Blick in den Veranstaltungskalender

Unter dem Titel "Belustigung in den Grenzbefestigungen von EGER" wird in der Burg, ein die Türkenzeit heraufbeschwörendes Festival veranstaltet. Auf dem Programm stehen Tanzvorführungen, Konzerte, Bauchtänze, Bogenschützenvorführungen, Zweikämpfe, Kletterwettbewerb auf der Burgmauer, zahlreiche aufregende Veranstaltungen und ein Jahrmarkt der Handwerker.

Im Rahmen der ebenfalls in jedem Sommer stattfindenden Programmreihe "Festwochen in Eger" können Sie Veranstaltungen auswählen, die in den schönsten Barockgebäuden der Stadt stattfinden: von barocken Festessen, Musikabenden, Tanzvorführungen bis hin zu Blasinstrumentenkonzerten. 

Die romantischen Ortschaften der malerischen Gegend von Zemplén - FÜZÉR, SÁROSPATAK, SZERENCS - sind Austragungsorte der Veranstaltungen der in jedem Jahr stattfindenden Kunsttage in Zemplén. Die Musik aus verschiedenen Zeitaltern bildet den Leitfaden des Programms, aber auch Literaturabende und Ausstellungen der bildenden Kunst stehen zur Auswahl.


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Liebe Leser!

Wenn Sie unsere Landesvorstellung lesen, werden Sie mehrmals Begriffe, wie “Türkenzeit“ und „Arpadenzeit“ treffen.

Eine kurze Erklärung dazu:

Arpad Fürst (Arpadenzeit) war der erste Landoberst, der die Magyaren (Ungaren) im Jahr 895 nach Ungarn geführt hat.

Die Türkenzeit
ist eine lange Periode zwischen 1526 und 1686.  Das Osmanische Reich (heute Türkei) hat sein Territorium Richtung Europa (zeitweise bis Wien) erweitert. Während diese Zeit wurde im Ungarn ständig Krieg gegen die Türken, - die den südlichen und östlichen Landesteil belagert haben – geführt. Aus dieser Zeit stehen noch heute einige Baudenkmäler, wie Minaretten, Türkische Bäder etc. in Ungarn.
 


 
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